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Auf Initiative der Gemeinschaft der europäischen Kulturinstitute in Berlin EUNIC findet ein Benefizkonzert zugunsten Haitis statt. EUNIC Berlin präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Haus der Kulturen der Welt vier Künstler aus vier Ländern, darunter den aus Haiti stammenden Karlex Antoine und den berühmten spanischen Musiker Gerardo Núñez. Die Erlöse des Benefizkonzerts kommen direkt der Deutschen Welthungerhilfe e.V. zugute.
Gerardo Núñez ist einer der großen Flamenco-Gitarristen der Gegenwart. Seine Fingerfertigkeit und sein kompositorischer Geschmack bewegen sich zwischen der Leidenschaft des Flamenco und der Komplexität des Jazz. Die Tänzerin und Choreografin Carmen Cortés ist ihrerseits eine der herausragenden Figuren des Flamencotanzes.
Der aus Haiti stammende Sänger und Songwriter Karlex Antoine und seine Band kombinieren die Klänge von „scratch ’n’ riff“ Gitarren mit dem Sound klassischer Funk- und Soul-Musik sowie mit Reggae-Elementen und einem leichten Hauch von Elektro.
„Finnischer Tango“ ist immer für eine Überraschung gut. Der Pianist Jarkko Riihimäki veröffentlichte die Debüt-CD „Debutango“, auf der er Werke alter und zeitgenössischer (Tango-)Meister aus aller Welt und eigene Stücke interpretiert.
Dabei ist auch Damir Bačikin Feat.Arzet Quintet Berlin & Sonik Theatre. Das Projekt des in Berlin lebenden serbischen Künstlers Damir Bačikin setzt sich aus dem Arzet Quintet Berlin, dessen Schwerpunkt auf der modernen klassischen Musik liegt, und einem elektronik-experimentellen Duo zusammen.
EUNIC Berlin und das Haus der Kulturen der Welt danken allen Künstlern und Beteiligten für Ihr Engagement, ohne das das Konzert nicht zustande gekommen wäre.
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Gerardo Núñez
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Der Künstler Gerardo Núñez gehört zu den besten Komponisten der Flamenco-Szene. Sein Sinn für Neuheit und Fusion ähnelt dem eines Enrique Morente oder Israel Galván. Der wunderbaren Flamencotänzerin Carmen Cortés hat er zahlreiche Stücke gewidmet. Für Manuel de Fallas berühmtes Werk El Amor Brujo kreierte er eine Version für vier Gitarren. Die Fusion von Flamenco und anderen Traditionen markieren den Stil dieses außergewöhnlichen Musikers.
Biografie
Mit elf Jahren begann er Unterricht bei dem Lehrer der spanischen Stadt Jerez schlechthin zu nehmen, dem mystischen Rafael del Águila. Weitere Schüler waren u.a. Paco Cerrero oder José Luis Balao. Im Alter von 13 Jahren begleitete Núñez Flamencosänger wie Terremoto, Paquera de Jerez oder Mario Maya. Die Einflüsse dieser Sänger aus Jerez sind bis heute in seinen Werken zu spüren.
Unter anderem hat er Platten mit Turronero, Pansequito oder Indio Gitano aufgenommen und das Annual Encounters of Flamenco and World Musics organisiert.
Seine Musik ist ausgesprochen vielschichtig. Wie vielleicht manch anderer revolutionärer Flamencokünstler lotet Núñez auch die ethnischen Musikeinflüsse von der anderen Seite der Straße von Gibraltar aus. Dazu kommen Verschmelzungen mit Rock, Klassik und vor allem mit dem Jazz der Achtziger Jahre.
Gerardo Núñez online:
www.gerardonunez.com
www.esflamenco.com/bio/en10314.html
www.esflamenco.com/product/en60935481.html
www.youtube.com/watch?v=zVLE3M3dc-M
www.youtube.com/watch?v=h35TW-rHH3Q&feature=related
www.youtube.com/watch?v=n7l2STtFhEA&feature=related
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Karlex Antoine
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Karlex Antoine
Der aus Haiti stammende Sänger und Songwriter kombiniert die Klänge von „scratch ’n’ riff“ Gitarren mit dem Sound von klassischer Funk und Soul-Musik sowie mit Reggea-Elementen und einem leichten Hauch von Elektro. Karlex singt auf Kreolisch, Englisch und Französisch, was die vielfältigen Einflüsse seiner Musik beweist, die in Amerika, Europa, Afrika als auch auf den karibischen Inseln zu Hause ist.
Sein neues Album spielt mit dem Titel with all due respect auf einen haitischen Brauch an, nach welchem derjenige, der in einem Haus empfangen werden will „honneur“ ruft, worauf der Hausherr oder die Hausherrin als Zeichen der Erlaubnis, das Haus betreten zu dürfen, mit „respect“ antwortet.
Die Songs von Karlex handeln von Liebe, Verlust von Liebe, Einsamkeit, aber auch von der Armut der Menschen, die sich auf der anderen Seite der Welt befinden und von ihrem Kampf nach Freiheit und Unabhängigkeit.
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Jarkko Riihimäki
Klavier
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Jarkko Riihimäki, geboren als Sohn zweier Musiker in Helsinki/Finnland, begann sein Klavierstudium im Alter von 6 Jahren. An der renommierten Sibelius-Akademie in Helsinki studierte er Soloklavier bei Carlos Juris und Tuija Hakkila und Liedbegleitung bei Gustav Djupsjöbacka und Ilmo Ranta. 2002 legte Jarkko Riihimäki sein Soloklavier-Diplom mit Auszeichnung ab. Meisterkurse belegte er bei Hartmut Höll, Francois LeRoux, Olli Mustonen und Pierre-Laurent Aimard. Heutzutage unterrichtet Jarkko Riihimäki selbst Sänger in den Bereichen Oper, Musical und Popmusik.
Riihimäki konzertierte außer in Finnland und Deutschland, wo er seit einigen Jahren lebt, in zahlreichen weiteren europäischen Ländern sowie in Südamerika und Asien. Neben seiner Tätigkeit als klassischer Pianist und Liedbegleiter arbeitete Jarkko Riihimäki mit so unterschiedlichen Künstlern und Ensembles wie Jorma Hynninen, Anna-Kristiina Kaappola, Herman Wallén, dem Konzerthausorchester Berlin, dem RIAS-Kammerchor und dem Rundfunkchor Berlin zusammen. Er ist ein aktiver und gefragter Bearbeiter für Ensemblemusik: So hat er u.a. Bearbeitungen für das Vokalensemble Rajaton, den Chor Philomela sowie einige bekannte finnische Orchester geschrieben. Früh entdeckte Jarkko Riihimäki sein Interesse für Unterhaltungsmusik im weitesten Sinne und bearbeitete beispielsweise Tangosoli für Klavier. 2008 veröffentlichte er in Zusammenarbeit mit dem Finnland-Institut in Deutschland und der Deutsch-Finnischen Gesellschaft die Debut-CD Debutango, auf der er Werke vergangener und gegenwärtiger (Tango-)Meister aus aller Welt und auch eigene Stücke interpretiert. Ende 2009/Anfang 2010 war Jarkko Riihimäki in der Berliner Bar jeder Vernunft als Klavierpart von Sandra Kreisler singt Kreisler sowie im Theaterschiff Stuttgart in der Musical-Komödie Käthe kocht ... keine Schokolade! zu hören.
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Damir Bačikin Feat.Arzet Quintet Berlin & Sonik Theatre
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Damir Bačikin, geboren 1980 in Zrenjanin, Wojwodina. Bis 1999 Besuch des Musikgymnasiums Josif Marinkovic in Zrenjanin. Anschließend Trompetenstudium bei Prof. Laura Vukobratovic und Kovacs Kalmann an der Akademie der Künste Novi Sad, seit 2005 bei Prof. William Forman an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Meisterkurse u.a. bei Eric Aubier, Sascha Dragojevic, Reinhold Friedrich und Stanley Friedman. Verschiedene Preise und Auszeichnungen u.a. beim Wettbewerb der Musikschulen und Hochschulen Belgrad, Auszeichnung für junge Musiker Wojwodina und beim Internationalen Wettbewerb für Bläser Novi Sad. Konzerttätigkeit in verschiedenen Orchestern, u.a. Radio Orchester Novi Sad, Orchester der Oper Novi Sad, Philharmonisches Orchester Wojwodina, Brass Quintet “Malkut“ Novi Sad, Ensemble für Neue Musik “Szilard Mezei“ Novi Sad sowie dem Transatlantic Brass Quintet und dem Solistenensemble Kaleidoskop. Aushilfe u.a. bei dem Subotica Philharmonischen Orchester, dem Belgrader Philharmonischen Orchester und dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt/ Oder.
www.arzetquintetberlin.de
www.soniktheatre.echoplex-label.de
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